Eine Reise durch Island in 14 Tagen

Geysire


Ein Geysir ist eine besondere Form der heißen Quelle, die auch Springquelle genannt wird. Unter der Erdoberfläche sammelt sich Wasser in Spalten, an die Obefläche führen nur enge Röhren. Durch die ungewöhnlich hohe Bodentemperatur und den hohen Druck siedet dort das Wasser erst bei 137 Grad Celsius. Beginnt dann das Wasser nach oben herauszusprudeln, vermindert sich der Druck und es bildet sich Wasserdampf, der dann den Ausbruch verursacht. Das Wasser sammelt sich, fließt in den Spalt zurück und erwärmt sich wieder. Wesentlich ist demnach für das Entstehen eines Geysirs die stark zunehmende Erdwärme. Beträgt die Zunahme derselben normalerweise ca. 0,02 Grad je Meter, so sind es im Gebiet der Geysire über 0,1 Grad. Die bekanntesten Geysire Islands sind der

Geysir

welcher zurzeit inaktiv ist und der benachbarte

Strokkur

der regelmäßig alle 5 bis 1o Minuten ausbricht. Alle Geysire der Welt sind nach dem Ersteren benannt.